Bobby (Jesse Eisenberg) baggert die süße Sekretärin Vonnie (Kristen Stewart) an

Bobby (Jesse Eisenberg) baggert die süße Sekretärin Vonnie (Kristen Stewart) an. - Foto © Gravier Productions, Inc. - Sabrina Lantos

"Café Society" - Magische Bildern & wirres Geplänkel

Woody-Allen-Film

Kinostart: 10. November 2016

Story:

Bobby ist in der Bronx aufgewachsen und fühlt sich trotz seines Geburtsortes eher zur glamourösen Welt Hollywoods hingezogen. Mithilfe seines Onkels, einem erfolgreichen Filmagenten Hollywoods, will es Bobby in den 1930er Jahren schaffen in der Welt des Films Fuß zu fassen. Doch der Onkel hat keine Zeit, also muss Bobby dessen Sekretärin Vonnie um den Finger wickeln, womit er keine Probleme hat. Doch schneller als er denkt, verliebt er sich in Vonnie. Dabei merkt er nicht, dass sie sich eher zu seinem Onkel hingezogen fühlt.

Kinotrailer zu "Cafe Society"

Kritik:

Man nehme einen neurotischen New Yorker, gebe samtigen Jazz, malerische Kulisse und eine skurrile Mischpoke dazu – fertig ist der Woody-Allen-Film. Handlung? Egal, solange der Held geistreich mit der Welt hadert. Meist reichte Allens Rezeptur für köstliche Unterhaltung, in seinem 47. Kinowerk verliert sich der 80-Jährige aber zwischen magischen Bildern und wirrem (Liebes-)Geplänkel: Bobby (Jesse Eisenberg) und sein Onkel Phil (Steve Carell), Filmagent im Hollywood der 30er, buhlen um Sekretärin Vonnie (Kristen Stewart). Das ist nicht nur übel altbacken, gerade bei Allen haben „Alter Sack begehrt junges Ding“-Storys inzwischen Geschmäckle.

Fazit:

So langsam beginnt der Altmeister zu nerven – eher nur etwas für Fans.

Artikel vom 06. November 2016

Autor: AZ