Im Kino: Mustang

Fünf türkische Mädchen kämpfen für ein selbstbestimmtes Leben. - Foto © Weltkino

Ein Plädoyer für die Freiheit

"Mustang"

Kinostart: 25. Februar 2016

Story:

Lale (Güneş Nezihe Şensoy) und ihre vier Schwestern wachsen in der türkischen Provinz bei ihrer Oma (Nihal Koldaş) und ihrem Onkel auf. Als die Mädchen dabei gesehen werden, wie sie mit Jungs am Strand herumtollen, werden sie zur Strafe zu Hause eingesperrt. Von nun an sollen die freiheitsliebenden Schwestern nur noch auf eines vorbereitet werden: die Ehe.

Kinotrailer zu "Mustang"

Hintergrund:

Die türkische Regisseurin Deniz Gamze Ergüven (37) hatte ihr Filmdebüt 2004 mit "Libérables". Der aktuelle Film basiert auf ihren persönlichen Erfahrungen. Es ist ihr erster fiktionaler Film. In der Kategorie Bester ausländischer Film geht "Mustang" für den Oscar 2016 ins Rennen – allerdings nicht für die Türkei, sondern für Frankreich.

Kritik:

Dramatische, schön fotografierte und dennoch gemächlich erzählte Coming-of-Age-Story von Deniz Gamze Ergüven und Alice Winocour. Die Geschichte bietet zwar wenig Überraschungen, aber die Mädchen, vor allem Güneş Nezihe Şensoy als Lale, spielen hinreißend.

Fazit:

Ein Plädoyer für die Freiheit – dem mehr Spannung gutgetan hätte

Frankreich Türkei Deutschland 2015; OT Mustang; D Güneu015f Nezihe u015eensoy, Dou011fa Zeynep Dou011fuu015flu, Tuu011fba Sungurou011flu, Elit u0130u015fcan; R Deniz Gamze Ergüven, B Alice Winocour, P Charles Gillibert u.a., K Ersin Gok u.a., MU Warren Ellis, E Anthony Lestremau; FSK 12; 94 Min.


Lesen Sie auch:

Artikel vom 22. Februar 2016

Autor: Wiebke Toebelmann