Ups, wer ist der Vater? Mark (Colin Firth, l.) oder Jack (Patrick Dempsey)?

Ups, wer ist der Vater? Mark (Colin Firth, l.) oder Jack (Patrick Dempsey)? - Foto © STUDIOCANAL GMBH/ Giles Keyte STUDIOCANAL

Mit "Bridget Jones Baby" meldet sich die ewige Chaosqueen zurück

Teil 3 der Komödienreihe

Kinostart: 20. Oktober 2016

Story:

Bridget Jones (Renée Zellweger) ist mittlerweile 43 und hat einiges erreicht: Sie arbeitet bei einem TV-Sender als Nachrichten-Producerin – und sie hat endlich ihr Wunschgewicht. Nur mit den Männern will es einfach nicht klappen. Noch immer trauert sie ihrer großen Liebe Mark Darcy (Colin Firth) nach, der inzwischen mit einer anderen verheiratet ist. Bei einem Musikfestival betrinkt sich Bridget und hat einen One-Night-Stand mit dem attraktiven Amerikaner Jack (Patrick Dempsey). Eine Woche danach landet sie auch mit Darcy im Bett, der kurz vor der Scheidung steht. Wenig später der Schock: Bridget ist schwanger! Aber wer ist der Vater des Kindes?

Kinotrailer zu "Bridget Jones Baby"

Kritik:

"Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück" (2001) und das Sequel "Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns" (2004) waren Hits und – neben ihrem Oscar für das Drama "Unterwegs nach Cold Mountain" – absolute Höhepunkte in der Karriere von Renée Zellweger. Danach landete sie nur noch Flops und zog sich 2010 aus dem Filmgeschäft zurück. Jetzt meldet sich die 47-Jährige in ihrer Paraderolle zurück – dabei stand die Produktion des dritten Teils zunächst unter keinem guten Stern. Sie begann bereits 2009, wurde dann aber unterbrochen und immer weiter hinausgeschoben, auch das Skript durchlief etliche Überarbeitungen. "Wahrscheinlich lernen wir noch Bridgets Enkelkinder kennen", kommentierte Colin Firth 2013 in einem Interview die Verzögerungen sarkastisch. Überraschenderweise haben sie der romantischen Komödie aber gar nicht geschadet: "Bridget Jones’ Baby" ist rundum gelungen, toll geschrieben und irre lustig. Die Gag- Dichte ist noch höher als in den beiden ersten Teilen, und Renée Zellweger spielt ihren Part gewohnt warmherzig und glaubwürdig. Besonders dann, wenn der smarte Ami Jack auf den steifen Briten Mark trifft – etwa in Bridgets Geburtsvorbereitungskurs –, wird es einfach urkomisch.

Fazit:

Alles beim Alten und fast noch besser: Dieses Wiedersehen macht richtig Freude

Artikel vom 05. Oktober 2016

Autor: Wiebke Toebelmann