Edward Snowden: Held oder Verräter?

Edward Snowden entwendet 1,7 Millionen Dokumente der NSA per USB-Stick. - Foto © Universum Film

Staatsfeind Nummer 1

"Snowden"

Kinostart: 22. September 2016

Story:

Hotel Mira in Hongkong, 3. Juni 2013. US-Journalist Glenn Greenwald (Zachary Quinto) und US-Dokufilmerin Laura Poitras (Melissa Leo) treffen heimlich einen jungen Mann, der von sich behauptet, Informationen über das massenhafte Ausspähen der eigenen Bevölkerung und der Bündnispartner durch den US-Auslandsgeheimdienst NSA zu haben: Edward Snowden (Joseph Gordon-Levitt). In Rückblenden wird erzählt, wie Snowden von der Schule fliegt, vom US-Militär als untauglich entlassen wird, sich selbst zum genialen Computerspezialisten ausbildet, bei der NSA und CIA als Systemadministrator Karriere macht – und schließlich für den größten Polit-Skandal der Neuzeit sorgt.

Kinotrailer zu "Snowden"

Kritik:

Der Verschwörungsspezialist und dreifache Oscarpreisträger Oliver Stone ("JFK") dramatisiert den eher trockenen Filmstoff gekonnt und in Hochglanzoptik. Nebenbei wird auch das komplizierte Verhältnis zur Lebensgefährtin Lindsay Mills (Shailene Woodley) gezeigt, die Snowden ins kalte Exil nach Moskau folgte.

Fazit:

Ein Skandal wird aufgerollt – stark. Wer Interesse an seinen Grundrechten hat: Rein da!

Artikel vom 16. September 2016

Autor: ON