Tom Cruise in seinem Element als harter Privatermittler Reacher.

Tom Cruise in seinem Element als harter Privatermittler Reacher. - Foto © 2015 PARAMOUNT PICTURES.  ALL RIGHTS RESERVED. PARAMOUNT

Rasant bis zum grandiosen Finale: "Jack Reacher: Kein Weg zurück"

Thriller mit Tom Cruise

Kinostart: 10. November 2016

Story:

Nach "Jack Reacher" (2012) verkörpert Tom Cruise zum zweiten Mal den wortkargen Privatermittler aus den Krimis von Lee Child. Vorlage der Kinofortsetzung ist übrigens Band 18 (!) der Reihe, auf Chronologie wird hier gepfiffen. Diesmal kehrt der ehemalige Militärpolizist Reacher ins Hauptquartier in Virginia zurück, um Major Susan Turner (Cobie Smulders) zu treffen, die inzwischen seine alte Einheit leitet. Bislang kennt Reacher nur ihre Telefonstimme. Doch als er eintrifft, ist Turner in Gewahr- sam – Verdacht auf Spionage und Landesverrat: Zwei ihrer Soldaten wurden hinterhältig erschossen, ein ganzes Waffenarsenal ist unauffindbar. Und auch der legendäre Gast wird von der Militärpolizei mit haarsträubenden Anschuldigungen konfrontiert: Zu einem ominösen Mordfall gesellt sich eine Vaterschaftsklage gegen Reacher. Bevor er die Ermittlungen selbst in die Hand nimmt, "besorgt" er sich eine Uniform und holt Susan Turner aus dem Gefängnis. Auf der Flucht – ohne Auto und Geld – deckt das Duo eine gewaltige Verschwörung auf. Und hat noch dazu Reachers angebliche Tochter (Danika Yarosh) am Hals, eine renitente, aber ziemlich clevere 15-Jährige …

Kinotrailer zu "Jack Reacher: Kein Weg zurück"

Kritik:

Als skurriles Highlight im Vorgänger "Jack Reacher" darf der Auftritt von Filmemacher Werner Herzog in der Rolle eines Schurken gelten. Nach Cruise-Spezi Christopher Mc- Quarrie ("Mission: Impossible – Rogue Nation", 2015) übernahm diesmal Cruise-Spezi Edward Zwick ("Last Samurai", 2003) die Regie und legt von Anfang an super Tempo vor. Bis hin zum grandiosen Finale in New Orleans: Die Verfolgungsjagd durchs Getümmel eines (echten) Halloween-Umzugs erinnert an den 007-Klassiker "Leben und sterben lassen" (1973). Und die Chemie zwischen Tom Cruise und Cobie Smulders, bekannt als Agentin Hill aus dem "Avengers"-Universum, stimmt auch. Teil drei – nach welchem Roman auch immer – kann also gern kommen!

Fazit:

Starke Konkurrenz für "Jason Bourne": verzwickt und sehr unterhaltsam.

Artikel vom 11. November 2016

Autor: Ulrike Schröder