Neuer Trailer "Independence Day: Wiederkehr" / Foto © 2016 Twentieth Century Fox

Dieser Trailer verät wirklich fast alles / Foto © 2016 Twentieth Century Fox

Wer den neuen Trailer zu "Independence Day: Wiederkehr" anguckt, muss nicht mehr ins Kino

Plus schlechte Kritiken zum Kinostart

Ein oder zwei richtig gute Trailer zu den Kino-Filmen, auf die wir schon sehnsüchtig warten? Prima Appetithäppchen! Doch was geschieht, wenn so eine Vorschau fast alles verrät? So passiert beim Spoiler-Trailer zu "Independence Day: Die Wiederkehr" (Kinostart 14.7.2016). Und jetzt auch noch die überraschend miesen Kritiken zum Kinostarts ...

Hört sich wirklich nicht gut an, was die Kritiker zum Film zu sagen haben. Hier eine kleine Auswahl:

"den fünf beteiligten Drehbuchautoren fiel am Ende nicht mehr ein, als die schon damals recht naive Geschichte des Originals leicht variiert noch einmal zu erzählen - mit allgemein mehr Getöse."
Andreas Borcholte, Spiegel Online

"Als reines Actionspektakel im Jahr 2016 kann "Independence Day 2: Wiederkehr" mit anderen Filmen nicht mithalten, als Science-Fiction-Szenario stört der amerikanische Überpatriotismus und als pure Nostalgieshow fehlt der selbstironische Humor des Vorgängers. Emmerichs Alien-Raumschiff hat eine Bruchlandung hingelegt."
Anna Wollner, NDR

"ein sonderbares Wunder: Der Film ist 33 Minuten kürzer als sein Vorgänger, wirkt aber um Stunden länger."
Jan Schulz-Olaja, Tagesspiegel

"Panik breitet sich in den Kino-Zuschauerreihen überall auf der Welt aus als die Menschen realisieren, dass das planetenzerstörend langweilige Sci-Fi-Sequel unterwegs ist, um unsere Hirne zu zerschmettern und unsere Geldbeutel zu leeren und es nicht eine verdammte Sache gibt, die wir dagegen tun können".
Peter Bradshaw, The Guardian

"Independence Day: Wiederkehr": der Trailer

Aber zurück zum Trailer. Meistens vermiesen andere den Fans die Vorfreude mit übereifrigen Facebook-Postings oder allzu ausführlicher Inhaltsschilderung. Dieses Mal übernehmen die Macher das einfach selbst. Mit einem fast fünf (!) Minuten langen Trailer zu "Independence Day: Die Wiederkehr", der alle wichtigen Handlungsstränge und Figuren verrät.

Und nun? Wissen wir das:

8 wichtige Fakten, die man schon kennt, wenn man nur den Trailer gesehen hat

1. Jeff Goldblum lebt und mimt wie gehabt mit großen Stauneaugen David Levinson, den genialen Denker mit Ironie-Schutzpanzer. Er spielt eine wichtige Rolle beim Enträtseln der aktuellen Angriffstaktik.


Foto © 2016 Twentieth Century Fox

2. Will Smith ist tot. Also natürlich nicht er, sondern sein "Independence Day"-Alter-Ego Captain Steve. Dafür ist sein Film-Sohnemann als (bestimmt total talentierter) Pilot Jessie mit dabei (rechts im Bild).


Foto © 2016 Twentieth Century Fox

3. Apropos total talentierter Pilot: Da hat man uns doch einen richtig schnuckeligen Leading Man spendiert. Liam Hemsworth nimmt gewohnt attraktiv hinterm Raumschiff-Steuerknüppel Platz und düst wie damals Will Smith mit Jeff durchs Alien-Chaos.


Foto © 2016 Twentieth Century Fox

4. Verbandelt ist Liam mit keiner Geringeren als der (jetzt natürlich erwachsenen) Präsidententochter aus Teil eins! Die steuert eine Runde weiblicher Emotionen zum Drama bei. Allerdings gibt es hier nicht nur tapfere Gefährtinnen: Auch das aktuelle US-Oberhaupt im Film ist eine Frau.


Foto © 2016 Twentieth Century Fox

5. Bill Pullmann gibt noch mal den (Ex-)Präsidenten und hat sich einen fast unkenntlich machenden Vollbart zugelegt, der alte Hipster. Ach ja und er opfert sich auf für die Kommunikation mit den Außerirdischen.


Foto © 2016 Twentieth Century Fox

6. Data lebt! Also besser gesagt "Star Trek"-Androiden-Darsteller Brent Spiner als Nerd-Wissenschaftler Okun, den die Aliens im ersten Film eigentlich ausgelöscht hatten. Wär eine schöne Überraschung gewesen, wenn wir das erst im Kino erfahren hätten, oder?


Foto © 2016 Twentieth Century Fox

7. Was die Handlung betrifft: Kurz bevor sie im ersten Teil vernichtet wurden, haben die Aliens damals noch ihre Mama angerufen. Die kommt jetzt, ist sehr sehr böse und macht alles kaputt ...


Foto © 2016 Twentieth Century Fox

... und noch kaputter


Foto © 2016 Twentieth Century Fox

8. Wollen wir mal raten, wie der Film ausgeht? Hmmmm .... vielleicht mit einem Happy End??? Aber genug gelästert. Kann ja sein, dass der clevere Herr Emmerich ein paar Asse mehr im Regie-Ärmel hat und wir ab 14. Juli 2016 im Kino doch noch überrascht werden. Und ansonsten genießen wir einfach einen Haufen megalomanischer Explosionen und den einen oder anderen witzigen "Macht die Aliens fertig"-Spruch.


Foto © 2016 Twentieth Century Fox

Artikel vom 24. Mai 2016

Autor: Katharina Happ