Das Becker Traffic Assist Z100 Crocodile
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Das Becker Traffic Assist Z100 Crocodile

Die besten Navigationsgeräte im Überblick

Aktuelle Navis für jede Gelegenheit

Von der Haustür bis zur Berghütte. Mit herkömmlichen Auto-Navigationsgeräten war diese Aufgabe bisher nicht zu lösen. Dafür benötigte man verschiedene GPS-Geräte und unterschiedliches Kartenmaterial. Auch ein sogenannter Fußgängermodus half hoch oben auf dem Berg nicht weiter. Damit ist nun endlich Schluss.

Jetzt gibt es erstmals eine Navigation, die eine automatische Routenführung per Sprache, wie wir es vom Straßennavi kennen, auch im Gelände ermöglicht. Eines der ersten Geräte dieser Art ist der Giove MyNav 600. Er bringt die satellitenunterstützte Navigation in Feld und Wald und gewährleistet umfassende Streckenplanung auf Wanderwegen, Mountainbike-Strecken, Straßen und Skipisten. Die topographischen Karten von MyNav sind in die Karten des Straßennetzes integriert und ermöglichen so die übergangslose Navigation.

Auch andere Navi-Hersteller haben den Trend erkannt und bieten immer häufiger Spezialisten, die mehr können, als nur von A nach B zu führen. So haben auch Garmin und Falk Pfadfinder im Programm, die sich im Gelände auskennen. Zumindest wenn Sie mit zusätzlicher Software gefüttert werden (siehe Falk F6).

Weitere Geräte setzen sich auch optisch durch eine robustere regensesistente Schale gegenüber ihren Kollegen in Alu- und Klavierlackoptik ab. Etwa der für Motorräder geeignete Traffic Assist Z100 Crocodile von Becker. Auf 3D-Optik und detailierte Landschaftsansichten muss auch hier niemand verzichten. Obwohl Verkehrsexperten vor optischen Neuentwicklungen wie realistischen 3D-Gebäude- und zu überfrachteten Kartenübersichten warnen. Der Grund: Sie lenken den Fahrer oft zu sehr ab. Optimal sind Geräte, die auch – zumindest wahlweise – eine grafische Pfeilnavigation anbieten. Ideal ist es, wenn die Ansagen so genau sind, dass sie sogar den Blick auf den Navi-Schirm ersparen.

Artikel vom 13. Juli 2009

Autor: Michael Furmanek - Fotos: © PR