Tipps und Tricks für schöne Fotos

Für das perfekte Gruppenfoto gilt: mehr Abstand, Kamera gerade halten. - Foto: © picture-alliance / beyond/beyond foto

Tipps und Tricks für schöne Fotos

Digitale Fotografie

Es ist gar nicht so schwer, schöne Fotos zu machen. Mit diesen 10 Tipps und einfachen Tricks holen Sie aus Ihren Aufnahmen mehr raus:

1. Erzählen Sie eine Geschichte

Wie wird aus einzelnen Aufnahmen eine gute Fotoshow? Indem man die Bilder erzählen lässt: Fotografieren Sie ein Schild, den Stadtplan oder Details.

2. Nicht Blitzen

Wenn möglich, sollten Sie den internen Blitz der Kamera meiden – er macht Gesichter fahl und die schönste Schummerlicht-Atmosphäre zunichte.

3. Mehr Zoomen

Mal mit dem Tele ganz nah ran, dann wieder eine Weitwinkel-Totale: Mit den extremen Einstellungen des Zooms werden Fotos überraschender und origineller.

4. Nutzen Sie das Gegenlicht

Sonne im Rücken und das Bild wird glücken? Das war einmal: Schattenrisse gegen das helle Licht können auf Fotos auch richtig gut aussehen.

5. Spielen Sie mit Schärfe

Lange Tele-Einstellungen können interessante Unschärfe-Effekte bewirken, schön etwa für stimmungsvolle Porträts.

6. Nutzen Sie die Kamera-Programme

Motivprogramme, z. B. für Sport oder Dämmerung, sorgen automatisch für eine gute Belichtung – so kann man sich aufs Motiv konzentrieren.

7. Ein Polfilter kräftigt die Farben

Ein Polfilter vor dem Objektiv macht Himmel und Meer noch einen Tick blauer, dunstige Bilder werden klarer.

8. Nehmen Sie sich Zeit für ein Foto

Ob ein Motiv gut ist, sieht man oft erst auf den zweiten Blick – nehmen Sie sich die Zeit dafür.

9. Seien Sie beweglich

Auf eine Mauer steigen, sich hinhocken: Ungewöhnliche Perspektiven verleihen Fotos mehr Dramatik.

10. Halten Sie bei großen Motiven Abstand

Fotografiert man in die Höhe, etwa um Kirchtürme ganz aufs Bild zu bekommen, sehen die aus, als würden sie umkippen. Besser: Mehr Abstand, Kamera gerade halten.

Vermeiden Sie den Fotofehler Nr. 1: Zu viele Bilder! Damit ihnen ja nichts entgeht („Wer weiß, ob ich hier je wieder hinkomme?“), knipsen viele Hobbyfotografen einfach alles, was ihnen vor die Linse kommt. Ein gutes Foto ist da ein echter Zufallstreffer.

Besser: Stellen Sie sich vor, Sie hätten keine Speicherkarte mit Platz für mehrere Hundert Aufnahmen, sondern einen Film in der Kamera und nur noch ein paar Bilder frei. So nehmen Sie sich automatisch mehr Zeit – und wählen Ihre Motive sorgfältiger aus.

Was braucht man zum Fotografieren im Urlaub?

Zuerst natürlich eine Kamera. Wer auf höchste Bildqualität Wert legt, nimmt eine Spiegelreflexkamera samt Wechselobjektiven mit – wie die Sigma SD1 Merrill, die Sie in der TV DIGITAL Nr. 12 gewinnen können. Spiegellose Systemkameras sind etwas leichter und kleiner, aber auch bei ihnen sind die Objektive wechselbar.

Zum „Immerdabei- Haben“ sind Kompaktkameras sehr praktisch, viele passen in die Hemd- oder Hosentasche.

Bei Kameras mit großem Zoombereich liegt man in vielen Aufnahmesituationen richtig – der Weitwinkel bringt in kleineren Räumen alles aufs Bild, das Tele ist gut für Porträts.

Im Trend sind robuste Outdoor-Kameras, die Stürze überstehen und auch mal ins Wasser fallen dürfen. Alle anderen Kameras fühlen sich in einer gepolsterten Tasche mit Reißverschluss wohl – dort sind sie gegen Sand und Spritzwasser geschützt.

Ob man eine große oder mehrere kleine Speicherkarten einpackt, ist eine Glaubensfrage: Eine einzige Karte muss man nicht wechseln, verliert man sie allerdings, sind alle Bilder weg. Die Röntgengeräte der Sicherheitskontrolle am Flughafen können den Karten übrigens nichts anhaben.

Jetzt noch die Akkus laden (zwei Sätze sollte man schon dabei haben), und der Urlaub der guten Fotos kann losgehen.

Artikel vom 29. Mai 2012

Autor: Michael Fuchs