7.123.216 Fotos werden bei Fotolia angeboten.

Bild: Screenshot von http://de.fotolia.com

Urlaubsfotos zu Geld machen

Mit der Online-Bildagentur Fotolia

Fotos müssen nicht untätig auf der Festplatte vor sich hin schmoren, sie können für ihren Besitzer auch "arbeiten" - in einer Bildagentur. Talentierte Hobbyfotografen haben zum Beispiel die Möglichkeit, ihre schönsten Bilder l auf dem Online-Marktplatz Fotolia anzubieten. Die Anmeldung dort ist kostenlos. Hochgeladene Bilder werden vor dem Veröffentlichen auf ihre Qualität überprüft. Das dauert ca. zwei bis drei Tage. Schafft ein Bild den Check, kann es von Kunden kostenpflichtig heruntergeladen werden.

Die Bilder werden entweder im Abo oder einzeln verkauft. Dabei liegt der Preis für ein einzelnes Foto in der Regel zwischen 1 und 20 Euro. Im Abo sind Bilder ab 14 Cent zu haben. Je mehr Bilder ein Fotograf verkauft, desto teurer kann er sie anbieten. Normalerweise beträgt das Honorar des Fotografen 50 Prozent der Einnahmen. Steigt der Fotograf im Ranking, erhöht sich auch sein Anteil am Gewinn - auf bis zu 60 Prozent.

So funktioniert die Bezahlung: Mit jedem verkauften Bild werden den Fotografen so genannte "Credits" gutgeschrieben. Jeder Credit ist einen Euro wert. Die Credits werden nach dem Verkauf auf einem internen Konto gespeichert und von den Fotografen über PayPal oder Monkeybookers in Euro umgetauscht.

Die Fotografin Diana Drubig, die auf Fotolia bereits über 10.000 Bilder verkauft hat erklärt, was Hobbyfotografen beachten müssen, um Bilder zu Geld zu machen. Dies sind ihre fünf wichtigsten Einsteigertipps:

1. Motivauswahl

Das besondere Motiv hat die größten Chancen aufzufallen und letztlich auch gekauft zu werden. Geringe Chancen haben Klassiker, die schon tausendfach fotografiert wurden: Der Strand mit der untergehenden Sonne, das Alpenidyll, die Hauskatze oder die Blume. Wählen Sie lieber ungewöhnliche und aussagekräftige Fotos aus, die aus der Masse herausstechen. Ungewöhnliche Objekte, Menschen in Aktion oder mit starken Gefühlen, Berufsbilder oder Bilder mit Symbolkraft sind bei Käufern besonders beliebt und Erfolg versprechend.

2. Rechte beachten

Wenn Sie Fotos einreichen, auf denen Menschen oder Markenlogos abgebildet sind, brauchen Sie die Einverständniserklärung der Personen bzw. Eigentümer. Auch manches markantes Gebäude ist rechtlich geschützt, z.B. der Pariser Eiffelturm bei Nacht. Reichen Sie also lieber nur Bilder von Menschen ein, die Sie kennen oder die mit der Veröffentlichung explizit einverstanden sind.

Artikel vom 27. Oktober 2009

Autor: Presseinformationen